Kira goes Kanada - Auszug aus dem dritten Rundbrief

von Heribert Sextl (Kommentare: 0)

Grüße aus dem (endlich) sonnigen Winnipeg!

Mitte April führten wir ein Alpha Wochenende durch. Das Wochenende mit unseren Jugendlichen war eine sehr gesegnete und witzige Zeit, die viel zu schnell vorüber ging! Für mich war es eine aufregende Erfahrung, zum ersten Mal als Mitarbeiter und nicht als Teilnehmer bei solch einer Veranstaltung dabei zu sein. Wir konnten die Teens nochmal ganz anders kennenlernen und so tiefere Beziehungen zu ihnen aufbauen. Während dem Wochenende hat sogar ein Mädchen ihr Leben Jesus gegeben und seine Liebe angenommen!
Seitdem ist schon spürbar eine Veränderung in ihrem Leben zu sehen und es ist wirklich schön diese Wandlung mitzuerleben. Das einst grimmige Mädchen, das sich keinem geöffnet hat, ist jetzt nur noch am lächeln und hat viel mehr Vertrauen zu uns Mitarbeitern gewonnen. 

5 Mädchen lachen in die Kamera in der Küche

Die letzten Wochen wurde mein Hauptarbeitsplatz, die Kletterwand, sehr oft gemietet. Hannah und ich haben die Gruppen zum ersten Mal selbst geleitet. Es hat jedes Mal erstaunlich gut geklappt und man ist schon ein bisschen stolz auf sich, eine Gruppe von ca. 30 Kids und ihre Leiter in einer anderen Sprache anleiten zu können!
Ich liebe vor allem die Rentalgroups (=Mietgruppen) von Schulen, da man hier immer gut Werbung für das eigene Programm machen kann. Es sind immer wieder Jugendliche aus diesen Schulgruppen in unser Zentrum zurück gekommen, mit denen ich guten Kontakt aufbauen konnte.

Gruppe von Personen vor Eingang des

Während der letzten Wochen durfte ich bei vielen Jugendlichen mit schwerem Hintergrund (wie z.B. drogenabhängige Eltern) eine positive Änderung miterleben. Das ist für meine Arbeit hier sehr aufbauend. Die Liebe von Jesus, die sie Zuhause nicht bekommen, können wir ihnen im Zentrum von JFC weitergeben und für sie da sein.
Es ist wirklich erstaunlich und sehr berührend, wie gut ich mich mit den Schülern im letzten Monat von einem auf den anderen Moment angefreundet habe. Dafür bin ich sehr dankbar!

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